Beilagen, Vegetarisch
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knusprige Kartoffelrösti mit Joghurt-Dip

Alle paar Monate kommt in meinem Unterbewusstsein ein einfaches Gericht von früher wieder hoch. Irgendetwas was ich als Kind gerne gegessen habe, oder etwas das ich vor langer Zeit schon mal gekocht habe und seitdem nie wieder. Kennst du das? Vor kurzem schossen mir die Kartoffelrösti durch den Kopf. Sie sind einfach, lecker und schnell zubereitet. Beachtet man 2-3 Punkte, kann nicht viel schief gehen. Meine Tochter und Freundin fanden sie sehr lecker und so entschied ich mich, dieses einfache Gericht dir heute auf meinem Blog zu präsentieren. Egal ob als Hauptspeise oder Beilage. Kalt oder warm. Würzig oder klassisch. Kartoffelrösti sind echte Allrounder und werden in Zukunft sicherlich öfter auf unserem Tisch landen. Vielleicht ja auch bei dir, nachdem du dieses Rezept ausprobiert hast. Ich habe mich für eine leicht orientalisch angehauchte Variante entschieden. Wenn du dieses Rezept nachkochst und kein Ras-El-Hanout magst, ändere die Gewürze nach belieben oder lasse sie auch weg. Kein Problem.

Worauf solltest du achten?

  • Damit die Kartoffelrösti eine schöne, runde Form bekommen, habe ich einen Servierring benutzt. Zusätzlich habe ich einen Löffel etwas verbogen, damit ich die Röstimasse einfach in den Ring gedrückt bekomme. Natürlich geht es auch ohne. Sie sehen dann nur nicht so schön aus und können schlechter zusammengedrückt werden.
  • Nicht zu viel Öl in die Pfanne geben. Ansonsten spritz es stark, sobald du die Röstimasse in die Pfanne gibst. Das kann zu fiesen Verbrennungen durch Fettspritzer führen.
  • Die Pfanne nicht auf maximaler Stufe laufen lassen. Dann werden die Rösti zu schnell schwarz und sind innen noch matschig und roh. Die Hitze darf jedoch auch nicht zu gering sein. Dann saugen die Rösti zu viel Öl auf, werden innen matschig und durch die geringe Hitze nicht braun.
  • Am einfachsten lassen sich die Kartoffelrösti mit einem flexiblen Wender, umdrehen. Ich benutze so einen.

Beachtest du diese 3 kleinen Tipps, so bekommst du am Ende wunderbare Kartoffelrösti die außen knusprig und innen wunderbar weich sind.

Kartoffel Rösti in der Pfanne

Zutaten (für ca. 18-20 Kartoffelrösti):

  • 1kg mehligkochende Kartoffeln
  • 150g Karotte
  • 1/3 Porree
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 Eier
  • Zitronenabrieb einer Biozitrone (optional)
  • 1 EL Ras-el-Hanout (optional)
  • 30g glutenfreies Paniermehl
  • Joghurt

Zubereitung:

1. Alle Zutaten abwiegen und beiseite stellen.
2. Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Kartoffeln und Karotten schälen und mit einer Reibe grob reiben (ich nutze von Ikea eine 4-Seiten-Reibe. Kostet wenig und ist sehr effektiv).
4. Porree gründlich waschen und in feine Streifen schneiden.
5. Die Schale der Biozitrone fein abreiben.
6. Alles zusammen in eine große Schüssel geben und mit den Händen gut miteinander vermengen.
7. Eine Pfanne (oder 2, dann geht es schneller) mit einem kleinen Schuss Öl erhitzen. (Bei mir Stufe 4/6, gelegentlich auf 5/6 hochgeschaltet).
8. Wenn die Pfanne heiß ist, den Servierring in die Pfanne legen und einen gehäuften Esslöffel der Röstimasse in den Servierring drücken. Vorsichtig den Servierring abheben und beiseite legen.
9. Wiederholen bis die Pfanne(n) voll ist/sind.
10. Nach 3 Minuten die Kartoffelrösti wenden. Sie sollten nun goldbraun sein.
11. Nach weiteren 3 Minuten erneut wenden und für je 2 Minuten von beiden Seiten weiterbraten (Insgesamt 10 Minuten).
12. Die Kartoffelröstis auf ein Backblech mit Backpapier für 10-15 Minuten in den Ofen geben. In der Zwischenzeit, die nächsten Kartoffelrösti in der Pfanne braten.
13. Solange wiederholen bis die komplette Masse abgebraten ist.
14. Joghurt mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.
15. Anrichten und servieren.

Kartoffelrösti mit Joghurt-Dip

Welche Varianten bevorzugst du? Klassisch oder exotisch? Teile es mir doch mit. Vielleicht findet sich ja die eine oder andere interessante Variante.

Kategorie: Beilagen, Vegetarisch

von

Martin bloggt seit Sep. 2014 unter dem Pseudonym cookingdaddy. Mit seinen Rezepten möchte er dir die Lust am Kochen zurückbringen. Auch wenn deine Zeit knapp ist.Übrigens... wenn Martin nicht gerade kocht, fotografiert oder bloggt, kümmert er sich um seine kleine Familie und ist einfach nur "Papa"

2 Kommentare

  1. Hallo Sandra.
    Dann wird es aber höchste Zeit 🙂 sie sind wirklich einfach herzustellen.
    Das el hanout ist eine Gewürzmischung, ursprünglich wohl aus Maghreb, die je nach Region unterschiedliche Gewürze beinhaltet. Ähnlich z.B. dem 5 spices Pulver aus Asien.
    Für nähere Infos empfehle ich Wikipedia.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ras_el-Hanout

    Ich beziehe meine ras el hanout Mischung von 1001gewuerze.de

    Wenn noch Fragen sind, immer raus damit.

    Gruß, Martin.

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