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glutenfreies Walnuss-Kräuter-Brot

Seit einiger Zeit versuche ich ein Brot zu backen, welches diverse Kriterien erfüllt. Es soll eine schöne Kruste haben, innen aber weich sein. Haltbarkeit ist mir ebenfalls wichtig. Was nützt es einem wenn das Brot am ersten Tag super schmeckt und am zweiten Tag bereits hart und trocken ist? Geschmacklich soll das Brot etwas Pfiff haben, aber sowohl zu Wurst als auch Marmelade passen. Backen ist ja nicht gerade meine Paradedisziplin, was das Ganze für mich zusätzlich erschwert.

Zugegeben… die meisten Brote die ich bis jetzt gebacken habe würden viele Leute wohl als mittelmäßig bezeichnen und ich würde ihnen da recht geben. Stück für Stück taste ich mich tiefer in die Materie des Brotbackens und erziele Schritt für Schritt kleine Erfolge. Sachen wie „einen Teig rundwirken“ waren bis vor kurzem totale Fremdwörter für mich. Diese kleinen Schritte nach vorne (und vermutlich etwas Glück) sorgten jetzt dafür, dass ich ein wirklich tolles Brot gebacken habe. Dieses Mal habe ich auch die Zutaten und Mengenangaben ganz genau aufgeschrieben (Schon wieder Glück gehabt). Die Geschmacksrichtung ist so entstanden wie es immer bei mir der Fall ist. „Was steht denn hier noch so rum? Oh ja … das könnte passen“
Durch die Kräuter und die Walnüsse bekommt es einen tollen Geschmack der bei jedem Bissen etwas anders und nicht zu aufdringlich ist.

glutenfreies Walnuss-Kräuter-Brot

Zutaten:

  • 225g dunkles Mehl (Brotmix) von Schär
  • 225g helles Mehl (Brotmix) von Schär
  • 12g Guakernmehl oder Johannesbrotkernmehl
  • 1EL Schafskäsegewürz von 1001 Gewürze
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 25g Chiasamen und Leinsamen
  • 25g Walnüsse in kleine Stücke gebröselt
  • 450-500ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

1. Alle Zutaten, bis auf das Wasser, in eine große Schüssel bzw. Küchenmaschine geben und gut miteinander vermengen.
2. Küchenmaschine auf mittlere Stufe anschalten und 400ml Wasser hinzugeben.
3. Nach und Nach etwas Wasser dazu geben, solange bis der Teig nicht mehr bröckelig ist. Aufpassen, dass er nicht zu feucht wird.
4. Den Teig 25 Minuten in der Küchenmaschine kneten lassen (per Hand ist das ganz schön anstrengend, daher empfiehlt sich hier eine Küchenmaschine)
5. Jetzt sollte der Teig eine relativ feste, fast trockene Konsistenz haben. Den Teig aus der Schüssel holen und auf einer mehlierten Arbeitsfläche rundwirken.
6. In einem Gärkorb den Teig 30 Minuten gehen lassen. Sollte er sich in der Zeit nicht verdoppelt haben ist es entweder zu kalt oder der Teig benötigt noch etwas Zeit. Damit die Konsistens schön fluffig von innen wird ist es wichtig, dass der Teig sein Volumen verdoppelt.
7. Eine ofenfeste Tasse zu 3/4 mit Wasser füllen, unten in den Ofen stellen und ihn auf 250° vorheizen.
8. Das Brot für 15 Minuten auf 250° backen lassen. Nach 15 Minuten auf 180° runterdrehen und weitere 45 Minuten backen.
9. Das Brot aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Es sollte eine tolle feste Kruste haben und innen schön weich sein. Wichtig: Erst nach dem Abkühlen aufschneiden.

glutenfreies Walnuss-Kräuter-Brot

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