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Der September wird grün – Warum ich vieles aus meiner Ernährung streichen werde

Heute habe ich kein Rezept für dich, sondern möchte dir erklären, warum ich in Zukunft auf einiges verzichten will.

Als ich vor gut 2 Jahren anfing mich glutenfrei zu ernähren, waren meine Beschwerden die ich jahrelang hatte wie weggeblasen. In mir stieg ein komplett neues Lebensgefühl auf und meine Lebensqualität hatte sich dramatisch verbessert. Jetzt, 2 Jahre später bin ich fast wieder bei den gleichen Beschwerden angelangt. Trotz glutenfreier Ernährung. Am Gluten kann es also nicht (nur) liegen. Ernähre ich mich heute glutenhaltig, geht es immer noch schlechter als ohne. Ganz beschwerdefrei bin ich jedoch nicht. Müde, Lustlos und schlapp fühle ich mich wieder regelmäßig. Die Darmkoliken kommen auch wieder regelmäßig vorbei und knocken mich komplett aus.

Pflaumen

Vor kurzem schaute ich auf Netflix die Dokumentation „Forks over Knives“. Ein Dokumentation über vegetarische / vegane Ernährung und die Folgen übermäßigem Fleischkonsums in unserer Gesellschaft. Dort werden einige wirklich spannende Fakten dargelegt. Ob sie nun stimmen oder von der „Fleischlobby“ alle widerlegt werden können sei einmal dahin gestellt. Für mich klang vieles jedoch sehr verständlich und logisch. Einige Fragen blieben offen, jedoch bin ich der Überzeugung, dass wenn nur die Hälfte der Fakten stimmt, eine „grüne Ernährung“ durchaus sehr sinnvoll sein kann. Hier einmal der Trailer:

Du brauchst keinen Netflix Account um die Dokumentation schauen zu können. Auf Youtube ist die Dokumentation in voller Länge verfügbar. Schau es dir doch einmal an. Schaden kann es nicht.

Karotten
Was werde ich ändern?

  • Kein rotes Fleisch mehr. Geflügel und / oder Fisch maximal 3 mal im Monat (ganz verzichten möchte ich vorerst nicht). Keine Wurst. Auch nicht Geflügel
  • Keine Milchprodukte. Aus ethischen Gründen habe ich schon öfters überlegt auf Milchprodukte zu verzichten. Mein erster Versuch damals scheiterte. Ich probiere es erneut.
  • Viel Gemüse und Obst. Auch als Zwischenmahlzeit.
  • So wenig wie möglich Süßkram zu mir nehmen. Ich muss dringend meinen Zuckerkonsum reduzieren.

 

Was ist mein Ziel?

Ich möchte endlich wieder beschwerdefrei Essen können. Da es bei mir nicht (nur) am Gluten liegt, habe ich die Hoffnung in naher Zukunft wieder glutenhaltige Nahrung zu mir nehmen zu können. Jedenfalls in kleinen Mengen. Sollte es mir nach den ersten 4-5 Wochen körperlich sehr gut gehen, werde ich anfangen kleinere Mengen Gluten (Roggen, da Roggen den geringsten Glutenanteil besitzt) zu mir zu nehmen. Wie toll wäre es, wieder in ein richtiges Brötchen zu beißen??

Zum jetztigen Zeitpunkt würde ich behaupten, dass ein Stück Geflügel oder ein gutes Stück Lachs weiterhin Bestandteil meiner Ernährung bleiben wird. Genau wie das sonntägliche Frühstücks-Ei. Ansonsten könnte ich mir vorstellen dauerhaft (fast) vegan zu leben, wenn es meinem Körper gut tut und mir einiges an Lebensqualität zurück bringt.

In den kommenden Wochen werde ich dich auf dem Laufenden halten, wie es bei mir so klappt. Dann werden auch wieder mehr Bilder von leckerem Essen hier gepostet. Versprochen.

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Martin bloggt seit Sep. 2014 unter dem Pseudonym cookingdaddy. Mit seinen Rezepten möchte er dir die Lust am Kochen zurückbringen. Auch wenn deine Zeit knapp ist.Übrigens... wenn Martin nicht gerade kocht, fotografiert oder bloggt, kümmert er sich um seine kleine Familie und ist einfach nur "Papa"